American Football Verband Hessen e.V.

Pressemeldung

Frankfurt, den 08. November 1999

 

Berlin war eine Reise wert

Mit einem nicht zu erwartenden Erfolg begann der Neuanfang der hessischen Jugendauswahl. Bei dem jährlichen Ländervergleichswettkampf in Berlin konnte das Team des American Football Verbandes Hessen den dritten Platz belegen. In dem "kleinen" Endspiel wurde die Mannschaft aus Berlin mit 16:6 geschlagen.

"Die Benennung von Ralph Lambracht zum neuen Head-Coach war die richtige Entscheidung" meinte der sichtlich zufriedene Präsident des AFV Hessen Robert Huber. "Auf diese Leistung können wir in Zukunft aufbauen". Im letzten Jahr konnten die Hessen nur den siebten Platz belegen. "Das Gesamtbild der Jugendauswahl hat sich deutlich verbessert." Neben der sportlichen Leistung war man besonders mit dem Teamgeist und der Mitarbeit der bis zu 19 Jahren alten Jugendlichen zufrieden. Aus den Spielern, die während der Saison noch gegeneinander um die Meisterschaft kämpften, wuchs nach nur fünf Trainingseinheiten während der Reise eine Mannschaft zusammen.

In dem ersten Spiel der Vorrunde trafen die Hessen auf das bayrische Team. Gleich zu Beginn verlor man den Ball und die Bayern nutzen die Chance zum 6:0. Doch die Hessen konnten bereits mit dem folgenden Ballbesitz antworten und nach einem guten Drive durch einen kurzen Lauf von Quarterback Matthias Krämer ausgleichen. In einem knappen Spiel war es in der zweiten Halbzeit wieder Matthias Krämer mit einem kurzen Lauf zum Touchdown, der kurz vor dem Ende das Spiel mit dem 14:6 entschied.

Im zweiten Spiel ging es gegen Schleswig-Holstein, die erstmals an dem Turnier teilnahmen. Schnell führten die Hessen durch je zwei Touchdowns von Wide Receiver Marcel Duft und Running Back Roscoe Baptiste. Dem Neuling aus Schleswig-Holstein gelang nur ein Touchdown zum 32:6 Endstand.

Im abschließenden Vorrundenspiel trafen mit Hessen und Nordrhein-Westfalen die zwei bis dahin ungeschlagenen Teams aufeinander. Für beide Team ging es um den Einzug in das Finale. Leider boten die Hessen in diesem Spiel die schlechteste Leistung im Turnierverlauf. Die Verteidigung war nicht in der Lage das wuchtige Laufspiel der Nordrhein-Westfalen zu stoppen. Auch der Angriff kam nicht so gut zu Zuge wie bei dem Vorbereitungsspiel in der Vorwoche, als beide Teams bereits aufeinander trafen. Die Folge waren zwei Lauf-Touchdowns der Nordrhein-Westfalen, den Turniersiegern des Vorjahres, zum 14:0 Endstand.

 

Im Spiel um Platz Drei musste sich das hessische Team gegen die Auswahlmannschaft des Gastgebers Berlin beweisen. Die Berliner waren bereits mehrfacher Turniersieger und sind der Angstgegner der Hessen. In den vergangenen Jahren wurden alle Spiele gegen Berlin verloren. Der Pass-Angriff der Berliner war in der Vorrunde sehr beeindruckend. Durch die gute Arbeit des Trainerstabes wurde die Verteidigung der Hessen über Nacht optimal auf die Aufgaben eingestellt. Das Ergebnis waren zwei abgefangene Bälle durch Markus Mutz und Christoph Daum. Der Angriff konnte diese Chancen zu zwei Touchdown-Pässe von Quarterback Matthias Krämer auf Wide Receiver Marcel Duft nutzen. Die Berliner kamen erst zwei Sekunden vor Schluss zum 16:6 Anschluss-Touchdown.

Im Endspiel setzte sich in einer Neuauflage des Vorjahresfinales die Vertretung von Hamburg gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen mit 18:14 durch.

 

Der hessische Head-Coach Ralf Lambracht zog ein positives Fazit. Die Grundlage für den Erfolg war ein guter Trainerstab mit erfahrenen Leuten, die in einem einheitlichen Konzept zusammen arbeiten. Für die Zukunft sind Trainingseinheiten und Sichtungen bereits für das Frühjahr und den Sommer geplant. Dieses Jahr wurden bereits 16 bis 17-jährige Spieler in das Konzept des Auswahlteams mit aufgenommen, die in den kommenden Jahren die Schlüsselspieler der Auswahl werden sollen.

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04.07.1999
551 Wörter
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